Ulf Vogel und Wolfgang Hintermeier

Von Menschen - Ulf Vogel und Wolfgang Hintermeier
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Die beiden haben etwas gemeinsam: Sie sind Vertrauensmänner. Der eine über lange Jahre – Ulf Vogel – und der andere mit der Bereitschaft, diese Aufgabe nun zu übernehmen – Wolfgang Hintermeier.                      

Vertrauensmänner und Vertrauensfrauen sind bei Kirchenvorständen so etwas wie die "Klassensprecher": Sie hören gut zu. Sie spüren Unrundem nach und loben das Runde. Und sie tragen dazu bei, dass der Laden zusammenhält – was bei einem Kirchenvorstand nicht anders ist, wie im echten Leben; auch da kracht es manchmal.

Wolfgang und Ulf verbindet übrigens so viel mehr: Sie haben Sinn für das Handwerkliche; der eine für Autos aus Metall, der andere für Autos aus Holz. Beide haben sie Sinn für Humor. Und sie haben beide einen festen Glauben.

"Ich wünsche mir immer wieder neue Impulse für ein Leben mit Gott, damit Reden und Handeln glaubwürdig ist" – meint Ulf. Wolfgang wünscht sich, "dass Gott in uns wirkt und dieser Glauben nach außen sichtbar ist und sich das in unserem Tun zeigt." Beiden geht es also um eine Erkennbarkeit des Glaubens. Da sind sie in einer Kirchengemeinde wirklich am richtigen Ort!

Dabei steht immer wieder so manches auf dem Prüfstand. Genau das habe ich die beiden gefragt: "Was wünscht Ihr, dass neu wird?" Ulf wünscht sich, "dass wir vergeben lernen." Denn – so seine Überzeugung – Vergebung kann unsere Gemeinde grundsätzlich erneuern.

So auch auf der Arbeit - darin sind sich beide einig. Ulf wünscht sich für seine Arbeit Freundlichkeit und Offenheit, um für alte und neue Kolleg*innen einer zu sein, mit dem man gerne zusammenarbeitet. Das kann Wolfgang auch von sich sagen, wenn er dankbar auf eine langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit zurückblickt. Man merkt: Die beiden sind echte Teamplayer!

Wir sind Ulf sehr dankbar für sein Engagement in den vergangenen Jahren als Vertrauensmann. Es war eine Herausforderung, gewiss. Da waren auch schwierige Zeiten und es mussten gute Lösungen gefunden werden. Und wir sind dankbar für Wolfgangs Bereitschaft, nun künftig diese Aufgabe auszufüllen.
Was sie beide verbindet: Gottes Segen im Aufhören wie im Beginnen. (25.04.2022)